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Natursteine

Natursteine
© Ulrike Linnenbrink / PIXELIO

Unter den Begriff Naturstein fallen alle natürlich gewachsenen Steine. Dabei ist die Gesteinsentstehung auch in unseren Tagen keinesfalls abgeschlossen. Da jedoch die heute angeschnittenen Quellen erdgeschichtlich sehr alt sind, gebrauchen wir in diesem Zusammenhang gerne die Vergangenheitsform. Natursteine bestehen aus einem Mineraliengemenge, das entweder verwachsen ist, oder durch eine Grundmasse oder ein Bindemittel zusammengehalten wird. Die Anteile und ihre Anordnungen ergeben die physikalischen Eigenschaften der Natursteine. Die wichtigsten Mineralien, die in ihrer jeweiligen Zusammensetzung einen Naturstein charakterisieren, sind:

  • Quarz: Ein wertvolles farbloses bis weißliches Mineral, sehr hart und wetterbeständig
  • Hornblende: Ebenfalls sehr hart und wetterbeständig, Farbe dunkelgrün bis schwarz
  • Feldspat: Auch wetterbeständig, aber mit geringerer Härte, Färbung von weiß über gelb bis rotbraun
  • Kalkspat: Farbloses bis weißliches Mineral, nur bedingt wetterbeständig und weder säure- noch feuerbeständig
  • Glimmer: In Blättchen spaltbares und wenig wetterbeständiges farbloses bis schwarzes Mineral, das bei schichtförmiger Einlagerung die Steinspaltung begünstigt

Natursteine sind aufgrund ihrer Beschaffenheit und Entstehung ein beliebtes Material, um entweder im Wohn- oder Gartenbereich Akzente zu setzen, oder aber auch Schmuck daraus zu fertigen. Die Möglichkeiten sind in dieser Richtung sehr vielfältig, man muss nur wissen für was und in welchem Bereich die Steine eingesetzt werden sollen.
Mit Natursteinen wird immer ein ganz besonderes Flair erzeugt, beispielsweise Restaurants oder rustikale Geschäfte lassen schonmal für den ganz besonderen Eindruck eine ganze Wand oder Treppenaufgänge mit Natursteinen verblenden.

Treppe aus Marmor
© Rainer Sturm / PIXELIO

Je nach Einsatzort gibt es unterschiedliche Materialien, die eingesetzt werden können. Grundsätzlich unterscheidet man bei den Natursteinen zwischen Lockergestein und Festgestein, die dann jeweils nach den Bearbeitungsmöglichkeiten in Hartgestein und Weichgestein unterteilt werden. Zu den bekanntesten Naturgesteinen, die auch mit am häufigsten eingesetzt werden, gehören in jedem Fall Granit, Marmor und Kalkstein.

Die Vorteile für den Einsatz von Natursteinen als Baumaterial liegt ganz klar auf der Hand. Das Gestein ist antiallergisch und kann ohne Probleme wieder in der Natur entsorgt, bzw. reintegriert werden. Der Abbau erfolgt unter energiesparenden Bedingungen, und das Material an sich brennt nicht, ist abriebfest und selbst Zigarettenspuren bleiben darauf nicht sichtbar.